Hörgeräte mit wiederaufladbarem Akku: was die Technik im Alltag leistet

Die meisten neuen Hörgeräte laden heute über Nacht in einer Schale, verbinden sich mit dem Smartphone und streamen den Fernsehton. Diese Website erklärt, wie lange eine Ladung hält, welches Gerät zu welchem Handy passt und was die Krankenkasse zahlt. Sie ist nach Bundesland, Landkreis und Ort sortiert und führt zu KIND, wo Sie Akku-Hörgeräte kostenlos testen.

  • Bis zu 30 Stunden pro LadungLithium-Ionen statt Knopfzelle
  • Vom Smartphone direkt ins OhrIPhone, Android und Fernseher
  • Akku-Modelle auch als KassengerätMit Rezept und 10 Euro Zuzahlung

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Orte10.752Ganz Deutschland
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Akku oder Batterie: was im Hörgerät heute Standard ist

Vor zehn Jahren liefen fast alle Hörgeräte mit Zink-Luft-Batterien, die alle drei bis zehn Tage gewechselt werden. Heute ist bei neuen Hinter-dem-Ohr-Geräten der fest verbaute Lithium-Ionen-Akku die Regel. Er reicht für 20 bis 30 Stunden, lädt in etwa drei Stunden und hält vier bis fünf Jahre, bevor er getauscht wird.

Batterien haben weiter ihre Berechtigung: bei sehr kleinen Im-Ohr-Geräten, bei langen Reisen ohne Strom und für alle, die lieber eine Ersatzzelle in der Tasche haben. Für die meisten Menschen ist der Akku aber bequemer, sicherer und über die Jahre nicht teurer.

Was Akku-Hörgeräte kosten, mit und ohne Krankenkasse

Mit ärztlicher Verordnung zahlt die gesetzliche Krankenkasse je Ohr einen Festbetrag. Jeder Hörakustiker muss dafür ein Gerät ohne Aufpreis anbieten, und viele dieser Kassengeräte haben inzwischen einen Akku. Ihr Anteil beträgt dann 10 Euro je Gerät.

Wer mehr will, zahlt dazu: Geräte der Mittelklasse mit Bluetooth zu jedem Handy und besseren Richtmikrofonen kosten je Ohr 500 bis 1.200 Euro Eigenanteil, Premiumgeräte mit künstlicher Intelligenz und Fernanpassung 1.500 bis 2.500 Euro. Private Kassen erstatten je nach Tarif einen Teil oder alles.

Bluetooth, App und Streaming: was moderne Hörgeräte können

Ein aktuelles Hörgerät ist ein kleiner Computer mit Funkverbindung. Telefonate, Musik und Navigation kommen vom Smartphone direkt in beide Ohren, der Fernseher sendet über einen Adapter, und in der App regeln Sie Lautstärke und Programme.

Wie gut das gelingt, hängt vom Zusammenspiel ab: Nicht jedes Hörgerät spricht mit jedem Handy auf dieselbe Weise. IPhone, Android und neue Standards wie LE Audio haben ihre eigenen Wege. Deshalb gehört das eigene Smartphone zu jedem Termin beim Hörakustiker, und das Probetragen zu jeder Kaufentscheidung.

Alle Technik-Themen rund ums Akku-Hörgerät

  • Hörgeräte mit Akku
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  • Akku-Hörgeräte für Senioren
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Zu jedem Thema gibt es für jeden Ort eine eigene Seite: zuerst das Bundesland wählen, dann Landkreis und Ort.

Häufige Fragen zu Akku-Hörgeräten

Wie viele Jahre hält der Akku eines Hörgeräts?

Vier bis fünf Jahre bei täglichem Laden. Danach reicht die Kapazität oft nicht mehr bis zum Abend, und der Hersteller tauscht den Akku über den Hörakustiker. Da Kassengeräte alle sechs Jahre neu verordnet werden, bleibt es meist bei einem Tausch.

Kann man ein Akku-Hörgerät unterwegs aufladen?

Ja, mit einem Ladeetui mit eingebauter Powerbank. Es speichert zwei bis drei volle Ladungen und passt in die Jackentasche. Alternativ reicht die normale Ladeschale an jedem USB-Anschluss, auch im Auto.

Funktioniert ein Akku-Hörgerät auch mit einem älteren Handy?

Die Grundfunktion immer, denn das Hörgerät braucht kein Handy. Für Streaming und App kommt es auf Modell und Betriebssystem an. Geräte mit klassischem Bluetooth verbinden sich auch mit älteren Telefonen, zumindest für Anrufe.

Akku-Hörgeräte im eigenen Alltag ausprobieren

Hörtest im Fachgeschäft, Geräte mit nach Hause, dann entscheiden: KIND bietet einen kostenlosen Hörtest und Akku-Hörgeräte mit Bluetooth zum Probetragen. So hören Sie selbst, wie Telefonat, Fernseher und das Gespräch im Restaurant klingen.

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